Jusos Balingen

Jusos Balingen sprechen über Gartenschau 2023 in Balingen

Pressemitteilungen

Bis die Gartenschau in Balingen 2023 ihre Tore öffnet, mag es noch ein paar Jahre dauern. Und doch möchten die Jusos in Balingen die Planung des Grünprojekts über diese Wegstrecke hinweg begleiten – und sich nach Möglichkeit konstruktiv einbringen. Um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, sprachen sie mit SPD-Stadtrat Alexander Maute. Dieser empfahl ihnen: „Sucht das Gespräch mit der Stadtverwaltung und bringt eure Vorschläge ein - auch gegenüber unserem Oberbürgermeister“. 

„Die Gartenschau in Balingen soll auch eine Gartenschau für Kinder und Jugendliche werden“, so René Eisoldt, Vorsitzender der Jusos Balingen. Für ihn stelle sich jedoch die Frage, wie dies gelingen kann. Daher zeigte er sich sehr erfreut, dass SPD-Stadtrat Alexander Maute seiner Einladung gefolgt war, im Rahmen einer Sitzung der Juso-AG im Sportheim Frommern über dieses wichtige Vorhaben zu sprechen. „Die Gartenschau in Balingen ist nicht nur eine Ausstellung zum Gartenbau“, so der SPD-Politiker. Sie darauf zu reduzieren sei falsch, weil man dadurch dem großen Entwicklungspotential für die weitere Stadtentwicklung nicht gerecht würde.

Maute informierte die Jusos zunächst über den aktuellen Planungsstand und die Rahmenkonzeption, wie sie in ersten groben Zügen vorliege. Nach seiner Auffassung sei es bei einem solch großen Vorhaben von besonderer Bedeutung, dass sich die gesamte Stadtbevölkerung mit der Gartenschau identifiziert und dieses Projekt mitträgt. Der Erfolg Balinger Gartenschau hänge letztlich auch davon ab, „welches Bild wir als Bevölkerung von ihr nach außen tragen“, so Maute. Keiner dürfe sich ausgeschlossen oder übergangen fühlen und alle Rückmeldungen aus der Bürgerschaft müssten gehört und bedacht werden. „Dazu ist eine transparente Informationspolitik und vor allem eine nachhaltige und intensive Kommunikation seitens der Verwaltung und durch den Gemeinderat nötig“, so der SPD-Stadtrat. Er empfahl den Jusos, den Prozess der Planung und Konzeptionierung, der gegenwärtig durch das Planungsbüro Planstatt Senner angelaufen sei, aber auch die spätere Umsetzung intensiv zu verfolgen – auch wenn dazu ein langer Atem nötig sei: „Sucht dazu immer wieder das Gespräch mit der Stadtverwaltung und bringt eure Vorschläge ein - auch gegenüber unserem Oberbürgermeister“. Denkbar sei es aber auch, den direkten Kontakt zum Planungsbüro zu suchen und sich auszutauschen.

Wichtig sei aber nach Maute Aussage, dass die Jusos zunächst selber darüber nachdenken, wie eine Gartenschau aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen gestaltet und umgesetzt werden kann. „Ihr braucht konkrete Vorschläge, die sich auch tatsächlich realisieren lassen könnten“. Wenn sie als Diskussionspartner ernst genommen und gehört werden wollen, müssten sie auch eine nachvollziehbare Ideensammlung vorlegen – wovon er aber bei den Jusos ausgehe.  Zudem empfahl Maute, das Gespräch mit anderen Jugendlichen in Vereinen, Institutionen und Verbänden der Stadt zu suchen und eine Art Netzwerk zu bilden, in dem sich die jungen Menschen austauschen und bei der Erarbeitung von Vorschlägen unterstützen können.

Auch der Vorsitzende der Jusos Zollernalb, Sanel Dacic sprach sich dafür aus, dass sich die Jungend Balingens einbringt und gehört wird: „Gerade weil die Gartenschau 2023 das Bild unserer Stadt an vielen Ecken verändern wird, ist es wichtig, dass auch jene eingebunden und daran mitzuwirken, die in den nächsten Jahrzehnten in Balingen leben werden.